Obige Karte wurde an die Vereinsmitglieder zwecks Treffpunkt verteilt. Der Hinweis “steil” und “Winterreifen” kam nicht von ungefähr.
Zur ersten Bergwertung:
Die erste Bergwertung ging vom Abzweig der Hauptstraße bis zum Schneeberghaus und ist in der Karte rot markiert. Diese Bergwertung gewann eindeutig Anderl Bucher auf Toyota Corolla. Es hatte in
der Nacht geschneit und der Räumdienst war auf dieser steilen Straße noch nicht unterwegs. Dennoch gelang es dem Anderl frei nach dem Toyota-Motto “nichts ist unmöglich”
ohne Hilfsmittel (wie Schneeketten) den Parkplatz zu erreichen.
Als zweiter nahm ich auf Renault Espace den Berg in Angriff. Schon nach der ersten Kehre war jedoch Schluß. Ein zweiter Anlauf war ebenfalls erfolglos. Also zurück in die Ebene zum Schneeketten
aufziehen. Da gabelte ich Martin Petz auf, der kurz entschlossen sein Auto stehen ließ und zu mir ins Auto umstieg. Der nächste Anlauf mit Schneeketten war sehr Erfolg versprechend bis kurz nach der ersten Kehre - dann
musste ich stoppen, da ein anderer PKW die Straße versperrte. Also ein Stück zuück und in der Kurve eine Warteposition eingenommen, bis die Strecke wieder frei war. Bei dem PKW, der vor mir hängen blieb, handelte es sich
um Herbert Scholl und Wolfi Huber. Schnell wurde vereinbart, dass wir einen Pendelfahrdienst (neudeutsch könnte man auch Shuttle-Service schreiben) einrichten.
Mit den Schneeketten war das Schneeberghaus schnell erreicht - trotz zweier PKW, die am Berg mit durchdrehenden Rädern um jeden Zentimeter kämpften. Das Auto ausgeladen und nochmals runter um
den Herbert und den Wolfi abzuholen.
Mit leichter Verspätung konnten wir den Aufstieg zur Kala-Alm in Angriff nehmen.
Zur zweiten Bergwertung:
Die ging eindeutig an Martin Petz und Wolfi Huber. Fleißig stiefelten die beiden voraus. Der Aufstieg durch herrliche Winterlandschaft bei gutem Wetter war ein Traum.
Die Fotos im Fotoalbum zeigen dies sehr schön.
Zur Hüttenwertung:
Die Kala-Alm bekam von uns die Note 1. Service und Qualität waren sehr gut und der abschließende Marilllenschnaps wärmte uns für die anschließende Rodelfahrt hinab zum Schneeberghaus.
Zur Rodelwertung:
In der Doppelsitzerwertung ging der Sieg eindeutig an die Buchers (es gab nur ein Doppelsitzer-Team).
Verantwortlich für Transport (den Schlitten den Berg hinauf ziehen), Steuern und Bremsen war der Anderl.
Ich konnte jedoch nicht in Erfahrung bringen, wie die Kufenbpräparierung erfolgte und ob die Kufen angewärmt wurden.

In der Einzelsitzerwertung war ich auf Gasser-Rennrodel schnellster.
Knapp dahinter Wolfi Huber, ebenfalls auf einem Rennrodel. Der Wolfi muss noch etwas an der Kurventechnik arbeiten, dann sollte er im nächsten Jahr ein ernst zu nehmender Gegner sein.
Damit sind wir schon beim nächsten Jahr - und da gehen wir wieder rodeln - ist doch klar!
Aber beim Aufstieg zur Kala-Alm wurde eine neue Idee geboren:
Segelflieger gehen Radeln!

Im Oktober ist es soweit - die Segelflieger starten ihre erste Tour de Geitau.
Die Etappe wird vom Spitzingsattel über die Erzherzog-Johann-Klause und Kaiserhaus nach Rattenberg im Inntal führen. Details und die Ausschreibung folgen im Sommer.
So - und nun viel Spaß mit den Fotos!
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